Aktuelles von der Dachdecker-Innung Bayreuth
und wird vom Schirmherrn, dem Landesinnungsvorsitzenden des bayer. Dachdeckerhandwerks, Herrn Ewald Kreuzer, am
Freitag, 10. Februar 2012 - um 14.00 Uhr - offiziell eröffnet.Hier als Info, worum es bei dieser Jubiläumsdachmesse geht:
Mit dem (vielleicht etwas spektakulären aber hochaktuellen) Motto unserer Jubiläumsdachmesse möchten wie Sie, den Verbraucher – speziell jeden interessierten Hausbesitzer oder Häuslebauer – bei unserer zehnten Dachmesse ansprechen. In Zeiten der Verunsicherung wie es mit unserem Geld weitergeht (bleibt der Euro ? Was kommt auf uns Steuerzahler zu ?) wollen wir Ihnen Lösungen anbieten. Wir haben eine Flucht in die Sachwerte (der Goldpreis fliegt zu immer neuen Rekordhöhen / die Nachfrage nach Immobilien war noch nie so gewaltig wie gerade jetzt) und ständig horrend steigende Energiepreise ("Oh – Sie haben gerade Öl bestellt – herzlichen Glückwunsch!" / "Heute schon getankt?!!"). Wir möchten Sie daher animieren ihr Geld "sicher zu stellen".
Was bietet sich hier an? Nun - investieren Sie Ihr Geld in Ihre eigene Immobilie! Eine energetische Sanierung Ihres Hauses, sprich: Dach und Fassade, steigert den Wert Ihres Hauses und senkt Ihre Energieverbrauchs= kosten. Sie bauen sich damit Ihren persönlichen Rettungsschirm. Denn: Wer weis was kommt!
Wie kann ich sonst sicher und rentabel mein Geld investieren? Unser Tip: Setzen Sie auf Photovoltaik. Auch wenn die Einspeisevergütung zum 01. Januar 2012 sinkt lohnt sich diese Investition auf jeden Fall – denn auch die Anlagenpreise werden Anfang 2012 billiger. Zudem können Sie den selbst erzeugten Strom auch selbst verbrauchen – und reduzieren damit ihre Stromrechnung!
Oder: Senken Sie Ihre Heizenergie dadurch, dass Sie sich eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung / Heizungsunterstützung auf`s Dach setzen.
Wissen Sie bescheid? Wir informieren sie gerne.
Ihre Dachdecker-Innung Bayreuth
(veröffentlicht am 3. April 2011)
Neuwahlen unserer Innung
Im Zeichen von Kontinuität standen die turnusmäßig anstehenden Neuwahlen unserer Innung am 01. April 2011. Für weitere 5 Jahre wurde der bereits seit 10 Jahren amtierende Innungsvorstand bestätigt.
V.l.n.r.: Schriftführer Jens Claußnitzer, Lehrlingswart Andreas Bernt, stv.
Innungsobermeister Joachim Lenkeit, Martin Lenk (als Kassier neu in die Innungsführung gewählt),Innungsobermeister Helmut Okelmann. Rechts im
Bild der Geschäftsführer der Innung, Herr Reinhard Bauer.
Im Zeichen von Kontinuität standen die turnusmäßig anstehenden Neuwahlen unserer Innung am 01. April 2011. Für weitere 5 Jahre wurde der bereits seit 10 Jahren amtierende Innungsvorstand bestätigt.
V.l.n.r.: Schriftführer Jens Claußnitzer, Lehrlingswart Andreas Bernt, stv.
Innungsobermeister Joachim Lenkeit, Martin Lenk (als Kassier neu in die Innungsführung gewählt),Innungsobermeister Helmut Okelmann. Rechts im
Bild der Geschäftsführer der Innung, Herr Reinhard Bauer.
(veröffentlicht am 1. März 2011)
Erneut - diesmal bereits zum neunten mal - lud die Dachdecker-Innung Bayreuth zu ihrem 3tägigen `Dachevent` ein.Innung
Unter dem Titel `Lieber warm als arm` konnte sich jeder Hausbesitzer oder potentieller Bauherr rund um das Thema `Dach und Fassade` informieren. Schwerpunkt dabei: Die energetische Dachsanierung. Als Schirmherr eröffnete Manfred Nüssel, der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes e.V., die Messe. Er lobte das aktive Engagement der Dachdecker in Stadt u. Landkreis Bayreuth / Kulmbach und sprach sich vehement für Energieeinsparung und Nutzung der regenerativen Energien aus.
(Bild: Manfred Nüssel, mit den neuen Image-Roll-Up`s des Dachdeckerhandwerks)
Eine große Schar von Ehrengästen konnte begrüßt werden. So der stv. Landrat des Kreises Bayreuth, Günther Hoppert - der stv. Hauptgeschäftsführer der HWK f. Oberfranken, Thomas Koller - Bayreuth`s Kreishandwerksmeister Peter Engelbrecht, stellvertretend für Bayreuth`s OB Stadtrat Oliver Junk und Frau Eva Rundholz, Regionalmanagerin der Klimaregio Bayreuth.
Erstmals wurde für die Fachvorträge, die durchgehend an zwei Tagen angeboten wurde, die Räume einer benachbarten Gaststätte angemietet. Die Resonanz der Vorjahre hatte zu dieser Erweiterung des Messeangebotes geführt.
Das Fazit nach drei Tagen war erneut äußerst positiv. Deshalb wird es nächstes Jahr erneut heißen: "Auf geht`s zur Messe der Innung Bayreuth" - der Termin steht bereits fest: 10.-12. Februar 2012. Dann wird Jubiläum gefeiert ! Es ist Dachmesse Nr. 10.
Unter dem Titel `Lieber warm als arm` konnte sich jeder Hausbesitzer oder potentieller Bauherr rund um das Thema `Dach und Fassade` informieren. Schwerpunkt dabei: Die energetische Dachsanierung. Als Schirmherr eröffnete Manfred Nüssel, der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes e.V., die Messe. Er lobte das aktive Engagement der Dachdecker in Stadt u. Landkreis Bayreuth / Kulmbach und sprach sich vehement für Energieeinsparung und Nutzung der regenerativen Energien aus.
(Bild: Manfred Nüssel, mit den neuen Image-Roll-Up`s des Dachdeckerhandwerks)Eine große Schar von Ehrengästen konnte begrüßt werden. So der stv. Landrat des Kreises Bayreuth, Günther Hoppert - der stv. Hauptgeschäftsführer der HWK f. Oberfranken, Thomas Koller - Bayreuth`s Kreishandwerksmeister Peter Engelbrecht, stellvertretend für Bayreuth`s OB Stadtrat Oliver Junk und Frau Eva Rundholz, Regionalmanagerin der Klimaregio Bayreuth.
Erstmals wurde für die Fachvorträge, die durchgehend an zwei Tagen angeboten wurde, die Räume einer benachbarten Gaststätte angemietet. Die Resonanz der Vorjahre hatte zu dieser Erweiterung des Messeangebotes geführt.
Das Fazit nach drei Tagen war erneut äußerst positiv. Deshalb wird es nächstes Jahr erneut heißen: "Auf geht`s zur Messe der Innung Bayreuth" - der Termin steht bereits fest: 10.-12. Februar 2012. Dann wird Jubiläum gefeiert ! Es ist Dachmesse Nr. 10.
(veröffentlicht am 14. Dezember 2010)
Zu Weihnachten gibt’s Sonne
Solartechnik auch weiterhin attraktiv
Sonne als Weihnachtsgeschenk? So abwegig ist der Gedanke gar nicht. Denn auch trotz reduzierter Solarstromförderung und im Jahresschnitt 2010 weitgehend stabilen Energiepreisen lohnt es sich weiterhin, die Sonne „anzuzapfen“.
Die per Oktober 2010 in Kraft getretene Reduzierung der Solarstromförderung wird durch die spürbar gesunkenen Preise für Solarmodule weitgehend aufgefangen. Wer heute in eine Photovoltaikanlage investiert, kann weiterhin mit schneller Amortisation und hohen Renditen kalkulieren. Auch die Investition in Solarthermieanlagen zur Warmwasserbereitung verspricht schon mittelfristig ein hohes Sparpotenzial. In der optimalen Dimensionierung und Ausführung kann die gesamte Warmwasserversorgung eines Haushaltes vom späten Frühjahr bis hinein in den Herbst per Sonnenkraft gesichert werden. Das spart die hohen Kosten für Primärenergie und schont den Brenner des Heizkessels.
Nicht nur, wenn die Photovoltaik- und Solarthermieanlage Aufgaben der Dacheindeckung übernimmt, ist der Dachdecker der kompetente Ansprechpartner für Bauherren. Dies gilt auch bei aufgeständerten Solaranlagen.
Maßgeblich entscheidend für den Spar- und Renditeeffekt ist aber die Wahl des richtigen Partners für die Realisation der „Solar-Pläne“. Als Fachgewerk für den gesamten Bereich des Daches ist der Dachdecker die erste Wahl. Gerade auf dem Dach entscheidet sich, ob die Solaranlage hält, was ihr Hersteller verspricht. Wer sich von einem Solarteur, dem es in erster Linie nur auf den Verkauf möglichst vieler Module ankommt, seine Photovoltaikanlage auf ein überaltertes Dach setzen lässt, kann alle Renditeversprechen vergessen. Jede später auftretende Undichtigkeit des Daches kann nur behoben werden, wenn die Solarmodule wieder demontiert werden.
Der erfahrene Dachdecker-Innungsbetrieb wird also vor der Montage einer Solaranlage das Dach genau unter die Lupe nehmen. Nur ein intaktes Dach ist eine gute Basis für Solartechnik. Die Montage der Module auf dem Dach erfordert Dach-Fachwissen, wie es nur der Dachdecker hat. Jeder Halter einer aufgeständerten Solaranlage bedeutet eine mehrfache Durchdringung der äußeren Dachhaut. Unqualifizierte Ausführungen werden hier zu einer teuren Erfahrung für den Bauherren. Und das kann bereits nach dem ersten Frühlingssturm sein, wenn die Solarmodule sich mitsamt ihren Halterungen vom Dach lösen. Spätestens der Gutachter der Gebäudeversicherung wird hier genau hinsehen, ob die Ausführung fachgerecht ist.
Wird die Solaranlage in die Dachfläche integriert, übernehmen die Module gleichzeitig einen Teil der Aufgaben der bisherigen Eindeckung. Auch hier kann nur die Qualifikation eines erfahrenen Dachdeckers sicherstellen, dass die Schutzfunktion trotz Nutzfunktion zuverlässig erhalten bleibt.
Wer sein Weihnachtsgeld im kommenden Jahr in die Nutzung der Sonnenkraft investieren will, sollte also von Anfang an auf Sicherheit setzen und den Dachdecker bereits in der Planungsphase zu Rate ziehen. Dann stehen auch künftig für gute Renditen mit Solarstrom, für gute Einsparpotenziale beim Primärenergieverbrauch und für eine gute Umweltentlastung alle Zeichen auf Grün. Zuverlässige und kompetente Partner für diese Arbeiten sind die Dachdecker-Innungsbetriebe in der Nähe. Ihre Anschriften gibt es bei der örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.
Solartechnik auch weiterhin attraktiv
Sonne als Weihnachtsgeschenk? So abwegig ist der Gedanke gar nicht. Denn auch trotz reduzierter Solarstromförderung und im Jahresschnitt 2010 weitgehend stabilen Energiepreisen lohnt es sich weiterhin, die Sonne „anzuzapfen“.
Die per Oktober 2010 in Kraft getretene Reduzierung der Solarstromförderung wird durch die spürbar gesunkenen Preise für Solarmodule weitgehend aufgefangen. Wer heute in eine Photovoltaikanlage investiert, kann weiterhin mit schneller Amortisation und hohen Renditen kalkulieren. Auch die Investition in Solarthermieanlagen zur Warmwasserbereitung verspricht schon mittelfristig ein hohes Sparpotenzial. In der optimalen Dimensionierung und Ausführung kann die gesamte Warmwasserversorgung eines Haushaltes vom späten Frühjahr bis hinein in den Herbst per Sonnenkraft gesichert werden. Das spart die hohen Kosten für Primärenergie und schont den Brenner des Heizkessels.
Nicht nur, wenn die Photovoltaik- und Solarthermieanlage Aufgaben der Dacheindeckung übernimmt, ist der Dachdecker der kompetente Ansprechpartner für Bauherren. Dies gilt auch bei aufgeständerten Solaranlagen.Maßgeblich entscheidend für den Spar- und Renditeeffekt ist aber die Wahl des richtigen Partners für die Realisation der „Solar-Pläne“. Als Fachgewerk für den gesamten Bereich des Daches ist der Dachdecker die erste Wahl. Gerade auf dem Dach entscheidet sich, ob die Solaranlage hält, was ihr Hersteller verspricht. Wer sich von einem Solarteur, dem es in erster Linie nur auf den Verkauf möglichst vieler Module ankommt, seine Photovoltaikanlage auf ein überaltertes Dach setzen lässt, kann alle Renditeversprechen vergessen. Jede später auftretende Undichtigkeit des Daches kann nur behoben werden, wenn die Solarmodule wieder demontiert werden.
Der erfahrene Dachdecker-Innungsbetrieb wird also vor der Montage einer Solaranlage das Dach genau unter die Lupe nehmen. Nur ein intaktes Dach ist eine gute Basis für Solartechnik. Die Montage der Module auf dem Dach erfordert Dach-Fachwissen, wie es nur der Dachdecker hat. Jeder Halter einer aufgeständerten Solaranlage bedeutet eine mehrfache Durchdringung der äußeren Dachhaut. Unqualifizierte Ausführungen werden hier zu einer teuren Erfahrung für den Bauherren. Und das kann bereits nach dem ersten Frühlingssturm sein, wenn die Solarmodule sich mitsamt ihren Halterungen vom Dach lösen. Spätestens der Gutachter der Gebäudeversicherung wird hier genau hinsehen, ob die Ausführung fachgerecht ist.
Wird die Solaranlage in die Dachfläche integriert, übernehmen die Module gleichzeitig einen Teil der Aufgaben der bisherigen Eindeckung. Auch hier kann nur die Qualifikation eines erfahrenen Dachdeckers sicherstellen, dass die Schutzfunktion trotz Nutzfunktion zuverlässig erhalten bleibt.
Wer sein Weihnachtsgeld im kommenden Jahr in die Nutzung der Sonnenkraft investieren will, sollte also von Anfang an auf Sicherheit setzen und den Dachdecker bereits in der Planungsphase zu Rate ziehen. Dann stehen auch künftig für gute Renditen mit Solarstrom, für gute Einsparpotenziale beim Primärenergieverbrauch und für eine gute Umweltentlastung alle Zeichen auf Grün. Zuverlässige und kompetente Partner für diese Arbeiten sind die Dachdecker-Innungsbetriebe in der Nähe. Ihre Anschriften gibt es bei der örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.
(veröffentlicht am 18. Oktober 2010)
Stürmisches Deutschland
Wie unwettersicher ist das Dach?
Besonders im Winterhalbjahr steigt in Deutschland die Sturmgefahr. Grund hierfür ist die Lage unseres Landes zwischen 47. und 55. Grad nördlicher Breite – also genau im Bereich zwischen subtropischer und polarer Klimazone. Treffen hier die beiden unterschiedlichen Luftmassen mit ihren großen Temperaturdifferenzen aufeinander, kommt es zu riesigen Sturmtiefs. Allein die geografische Lage ist aber keine Erklärung dafür, dass Stürme für die mit Abstand größten Elementarschäden in den Bilanzen der Gebäudeversicherungen sorgen. Vielmehr tragen oftmals Hausbesitzer, Hausverwaltungen und unqualifizierte Handwerker die eigentliche Schuld an den Sturmschäden.
Nach der vor wenigen Jahren überarbeiteten „Wind-Norm“ DIN 1055-4 ist das Bundesgebiet in vier Windlastzonen aufgeteilt. Die Fachregeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks geben exakt vor, welche Sicherungsmaßnahmen in welcher dieser Zonen bei welcher Dacheindeckung für jetzt erstellte Dächer zu treffen sind. Die Palette reicht von den Vorgaben zur Befestigung der Unterkonstruktion (Nägel, Schrauben) bis zur Verschraubung und/oder der Verklammerung der Eindeckungselemente mit speziellen Sturmklammern. Gerade im Bereich des Ortgangs – also der seitlichen Dachabschlüsse – und im oberen Firstbereich auf der windabgewandten Seite ist die Gefahr von Sturmschäden am größten. Denn nicht der Winddruck ist die Ursache für kapitale Dachschäden, sondern der enorme Windsog. Fehlt die entsprechende Windsogsicherung nach den Dachdecker-Fachregeln, können schon wenige Dachziegel, die vom Sturm abgehoben werden, der Auslöser für ein nachfolgend komplett abgedecktes Dach werden. Grund Nummer 2 für Sturmschäden ist die vernachlässigte Dachwartung. Fehlende Windsogsicherungen oder kleine Mängel an der Eindeckung können im Rahmen einer jährlichen Dachüberprüfung vom Dachdecker-Innungsbetrieb zuverlässig aufgespürt werden.
Schon aus diesem Grund gehen Gebäudeversicherer bei Sturmschäden vermehrt dazu über, den Nachweis einer regelmäßigen Dachwartung vor der Schadensregulierung zu fordern. Werden bei einem Sturm durch umherfliegende Dachteile sogar Dritte geschädigt und die Dachwartung wurde unterlassen, kann die Versicherung den Hausbesitzer bzw. die Hausverwaltung in Regress nehmen. Dies hat der Bundesgerichtshof bereits 1993 in einem Urteil festgestellt. Ist die Dachwartung aber regelmäßig durchgeführt worden, sinkt die Wahrscheinlichkeit für einen Unwetterschaden deutlich. Kommt es dennoch zu einem Schaden, bei dem mehr als 10% der Dachfläche erneuert werden müssen, sind die verschärften Vorschriften der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 an den baulichen Wärmeschutz zu erfüllen. Übrigens werden auch diese Zusatzkosten von der Gebäudeversicherung übernommen. Auch aus diesem Grund nehmen Versicherungs-Gutachter Unwetterschäden und die Erfüllung der Sorgfaltspflicht durch den Hausbesitzer genauer unter die Lupe.
Die beste „Versicherung“ ist also die fachgerechte Ausführung der Eindeckung und aller Reparaturen sowie die regelmäßige Dachwartung durch einen Dachdecker-Fachbetrieb. Zuverlässige und kompetente Partner für diese Arbeiten sind die Dachdecker-Innungsbetriebe in der Nähe. Ihre Anschriften gibt es bei der örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.
Wie unwettersicher ist das Dach?
Besonders im Winterhalbjahr steigt in Deutschland die Sturmgefahr. Grund hierfür ist die Lage unseres Landes zwischen 47. und 55. Grad nördlicher Breite – also genau im Bereich zwischen subtropischer und polarer Klimazone. Treffen hier die beiden unterschiedlichen Luftmassen mit ihren großen Temperaturdifferenzen aufeinander, kommt es zu riesigen Sturmtiefs. Allein die geografische Lage ist aber keine Erklärung dafür, dass Stürme für die mit Abstand größten Elementarschäden in den Bilanzen der Gebäudeversicherungen sorgen. Vielmehr tragen oftmals Hausbesitzer, Hausverwaltungen und unqualifizierte Handwerker die eigentliche Schuld an den Sturmschäden.
Nach der vor wenigen Jahren überarbeiteten „Wind-Norm“ DIN 1055-4 ist das Bundesgebiet in vier Windlastzonen aufgeteilt. Die Fachregeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks geben exakt vor, welche Sicherungsmaßnahmen in welcher dieser Zonen bei welcher Dacheindeckung für jetzt erstellte Dächer zu treffen sind. Die Palette reicht von den Vorgaben zur Befestigung der Unterkonstruktion (Nägel, Schrauben) bis zur Verschraubung und/oder der Verklammerung der Eindeckungselemente mit speziellen Sturmklammern. Gerade im Bereich des Ortgangs – also der seitlichen Dachabschlüsse – und im oberen Firstbereich auf der windabgewandten Seite ist die Gefahr von Sturmschäden am größten. Denn nicht der Winddruck ist die Ursache für kapitale Dachschäden, sondern der enorme Windsog. Fehlt die entsprechende Windsogsicherung nach den Dachdecker-Fachregeln, können schon wenige Dachziegel, die vom Sturm abgehoben werden, der Auslöser für ein nachfolgend komplett abgedecktes Dach werden. Grund Nummer 2 für Sturmschäden ist die vernachlässigte Dachwartung. Fehlende Windsogsicherungen oder kleine Mängel an der Eindeckung können im Rahmen einer jährlichen Dachüberprüfung vom Dachdecker-Innungsbetrieb zuverlässig aufgespürt werden.
Schon aus diesem Grund gehen Gebäudeversicherer bei Sturmschäden vermehrt dazu über, den Nachweis einer regelmäßigen Dachwartung vor der Schadensregulierung zu fordern. Werden bei einem Sturm durch umherfliegende Dachteile sogar Dritte geschädigt und die Dachwartung wurde unterlassen, kann die Versicherung den Hausbesitzer bzw. die Hausverwaltung in Regress nehmen. Dies hat der Bundesgerichtshof bereits 1993 in einem Urteil festgestellt. Ist die Dachwartung aber regelmäßig durchgeführt worden, sinkt die Wahrscheinlichkeit für einen Unwetterschaden deutlich. Kommt es dennoch zu einem Schaden, bei dem mehr als 10% der Dachfläche erneuert werden müssen, sind die verschärften Vorschriften der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 an den baulichen Wärmeschutz zu erfüllen. Übrigens werden auch diese Zusatzkosten von der Gebäudeversicherung übernommen. Auch aus diesem Grund nehmen Versicherungs-Gutachter Unwetterschäden und die Erfüllung der Sorgfaltspflicht durch den Hausbesitzer genauer unter die Lupe.
Die beste „Versicherung“ ist also die fachgerechte Ausführung der Eindeckung und aller Reparaturen sowie die regelmäßige Dachwartung durch einen Dachdecker-Fachbetrieb. Zuverlässige und kompetente Partner für diese Arbeiten sind die Dachdecker-Innungsbetriebe in der Nähe. Ihre Anschriften gibt es bei der örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.
(veröffentlicht am 16. Juli 2010)
(veröffentlicht am 8. März 2010)
"Erstaunlich - doch noch immer steigerungsfähig!"
das war das Fazit der Dachdecker-Innung Bayreuth zu ihrer inzwischen achten Dachmesse.
Die Ausstellungshalle war dermaßen "rapelvoll", dass man auf die Parkplatzfläche vor der Halle zusätzlich ausweichen musste. Hierzu wurde der DACH-TRUCK des LIV Baden-Württenberg geordert. Da man erstmalig an allen drei Tagen eine Fachvortragsreihe anbot, wurden diese Vorträge im Dach-Truck gehalten - in der Halle war kein Platz mehr. Dies war u. a. deshalb so, weil gegenüber dem Vorjahr weitere, zusätzliche, Aussteller Standflächen geordert hatten. Ergänzend dazu war die KLIMAREGIO BAYREUTH vertreten (da die Innung Bayreuth den Klimaschutz ernst nimmt, ist die Bayreuther Innung seit 2009 Mitglied in der "Klimaregion Bayreuth" ). Auch ein Bank, die die Messebesucher über Finanzierungs= möglichkeiten informierte, war erstmals vor Ort.

Erstmalig auch von der Fa. Eternit ein Ausstellungshänger, der gleichfalls die Besucher vor der Halle über das Thema "Dach und Fassade" informierte. Mit dem Besucherinteresse war man "sehr zufrieden". Der Ansturm am Sonntag war enorm - alle Kollegen waren voll mit Beratungen ausgelastet. Am Samstag wurde der Ansturm etwas vom plötzlichen erneuten Wintereinbruch gebremst. Schneefall und vereiste Straßen lockten (verständlicherweise) nicht jeden Häuslebesitzer vor die Türe.
Eröffnet wurde die Dachmesse am Freitag vom Schirmherrn der Messe, Kreishandwerksmeister Peter Engelbrecht. Dass die Dachmesse 2011 erneut wieder stattfindet IST schon jetzt so sicher wie das "Amen in der Kirche"!.
Sehr zufrieden zeigten sich Aussteller u. Innungsbetriebe über den Verlauf der Dachmesse.
Reges Besucherinteresse an allen drei Tagen.
Strahlten um die Wette (v.l.n.r.): Kreishandwerksmeister Peter Engelbrecht, Innungsvorstände J. Lenkeit, H. Okelmann.
das war das Fazit der Dachdecker-Innung Bayreuth zu ihrer inzwischen achten Dachmesse.
Die Ausstellungshalle war dermaßen "rapelvoll", dass man auf die Parkplatzfläche vor der Halle zusätzlich ausweichen musste. Hierzu wurde der DACH-TRUCK des LIV Baden-Württenberg geordert. Da man erstmalig an allen drei Tagen eine Fachvortragsreihe anbot, wurden diese Vorträge im Dach-Truck gehalten - in der Halle war kein Platz mehr. Dies war u. a. deshalb so, weil gegenüber dem Vorjahr weitere, zusätzliche, Aussteller Standflächen geordert hatten. Ergänzend dazu war die KLIMAREGIO BAYREUTH vertreten (da die Innung Bayreuth den Klimaschutz ernst nimmt, ist die Bayreuther Innung seit 2009 Mitglied in der "Klimaregion Bayreuth" ). Auch ein Bank, die die Messebesucher über Finanzierungs= möglichkeiten informierte, war erstmals vor Ort.

Erstmalig auch von der Fa. Eternit ein Ausstellungshänger, der gleichfalls die Besucher vor der Halle über das Thema "Dach und Fassade" informierte. Mit dem Besucherinteresse war man "sehr zufrieden". Der Ansturm am Sonntag war enorm - alle Kollegen waren voll mit Beratungen ausgelastet. Am Samstag wurde der Ansturm etwas vom plötzlichen erneuten Wintereinbruch gebremst. Schneefall und vereiste Straßen lockten (verständlicherweise) nicht jeden Häuslebesitzer vor die Türe.
Eröffnet wurde die Dachmesse am Freitag vom Schirmherrn der Messe, Kreishandwerksmeister Peter Engelbrecht. Dass die Dachmesse 2011 erneut wieder stattfindet IST schon jetzt so sicher wie das "Amen in der Kirche"!.
Sehr zufrieden zeigten sich Aussteller u. Innungsbetriebe über den Verlauf der Dachmesse.
Reges Besucherinteresse an allen drei Tagen.
Strahlten um die Wette (v.l.n.r.): Kreishandwerksmeister Peter Engelbrecht, Innungsvorstände J. Lenkeit, H. Okelmann.
(veröffentlicht am 8. Februar 2010)
Grußwort des Schirmherrn,Kreishandwerksmeister Peter Engelbrecht
Ein gutes dichtes Dach schützt das ganze Gebäude und ist Grundvoraussetzung für den Werterhalt der Immobilie. Dass Dächer mehr sein können als der reine Wetterschutz, demonstriert die Dachdeckerinnung Bayreuth auf ihrer 3-tägigen Dachmesse eindrucksvoll.
Die Dacheindeckung aus vielerlei Materialien wird erst perfekt durch die abgestimmte Unterkonstruktion, hier in vorderster Linie durch Wärmedämmung und Luftdichtheit. Die Erstellung technisch funktionaler Dächer haben sich die Dachdecker als Handwerker mit hohem Wissen zum Ziel gesetzt und beraten ihre Kunden fachlich fundiert und produktneutral.
Die Ausführung ihrer Arbeiten ist geprägt von Können und steter Bereitschaft zur Weiterschulung. Die Eigentümer von Gebäuden profitieren vom Fachwissen der innungsbetriebe und können neben den Energieeinspareffekten eines guten Daches noch eins „drauflegen“, nämlich die Nutzung der Sonnenenergie durch Fotovoltaik oder Thermische Solaranlagen.
Die Vielfalt der Möglichkeiten, die von der Unterkonstruktion, über Dachform bis zur Ableitung der Niederschlagswässer im Berufsbild des Dachdecker enthalten sind, lassen die Handwerkskollegen im Dachdeckerhandwerk zu einem verlässlichen Partner zur langjährigen Zufriedenheit der Kunden werden.
Für die Dachmesse 2010 wünsche ich Handwerkern und Interessenten gute Gespräche und viel Erfolg.
Peter Engelbrecht (Kreishandwerksmeister)
(veröffentlicht am 8. Februar 2010)
Fachvorträge zur 8. Dachmesse
Samstag, 06. März 2010
11.00 Uhr: Dachsanierung von außen
Referent: Energiefachberater Wolfgang See
13.00 Uhr: Licht und Luft unter dem Dach
Referent: Fachberater Fred Failer – Fa. ROTO
14.00 Uhr: Das BRAAS-Komplettdach
Referent: Karl-Heinz Theuerkauf – Fa. Monier
15.00 Uhr: Mein Haus fit für die Zukunft
Möglichkeiten der Energieeinsparung und deren baupraktische Umsetzung –
Referent: Prof. Dr. Möller – HTWK Leipzig
16.00 Uhr: Gestaltungsmöglichkeiten mit VELUX-Dachfenstern
Referent: Fachberater Steffen Gensler – Fa. VELUX
Sonntag, 07. März 2010
11.00 Uhr: Dachsanierung von außen
Referent: Energiefachberater Wolfgang See
13.00 Uhr: Licht und Luft unter dem Dach
Referent: Fachberater Fred Failer – Fa. ROTO
14.00 Uhr: Mit Sicherheit Energie sparen!
Referent: Horst Friedrich – Fa. MACO-DACH
15.00 Uhr: Durchblick im Förderdschungel
Was man wissen und tun muss um Fördergelder zu bekommen.
Referent: Prof. Dr. Möller – HTWK Leipzig
16.00 Uhr: Photovoltaik – das umweltfreundliche Kraftwerk auf dem eigenen Dach
Referent: Dachdeckermeister / Energieberater Joachim Lenkeit
Samstag, 06. März 2010
11.00 Uhr: Dachsanierung von außen
Referent: Energiefachberater Wolfgang See
13.00 Uhr: Licht und Luft unter dem Dach
Referent: Fachberater Fred Failer – Fa. ROTO
14.00 Uhr: Das BRAAS-Komplettdach
Referent: Karl-Heinz Theuerkauf – Fa. Monier
15.00 Uhr: Mein Haus fit für die Zukunft
Möglichkeiten der Energieeinsparung und deren baupraktische Umsetzung –
Referent: Prof. Dr. Möller – HTWK Leipzig
16.00 Uhr: Gestaltungsmöglichkeiten mit VELUX-Dachfenstern
Referent: Fachberater Steffen Gensler – Fa. VELUX
Sonntag, 07. März 2010
11.00 Uhr: Dachsanierung von außen
Referent: Energiefachberater Wolfgang See
13.00 Uhr: Licht und Luft unter dem Dach
Referent: Fachberater Fred Failer – Fa. ROTO
14.00 Uhr: Mit Sicherheit Energie sparen!
Referent: Horst Friedrich – Fa. MACO-DACH
15.00 Uhr: Durchblick im Förderdschungel
Was man wissen und tun muss um Fördergelder zu bekommen.
Referent: Prof. Dr. Möller – HTWK Leipzig
16.00 Uhr: Photovoltaik – das umweltfreundliche Kraftwerk auf dem eigenen Dach
Referent: Dachdeckermeister / Energieberater Joachim Lenkeit
(veröffentlicht am 9. November 2009)
Seit April dieses Jahres haben Bayerns Dachdeckerbetriebe erstmals die Möglichkeit sich auf den Prüfstand stellen zu lassen, sprich: Der Gesamtbetrieb, nicht nur vielleicht ein
Teilbereich, wird hinsichtlich seiner Leistungspalette und der Qualität die dem Kunden angeboten wird, geprüft. Der Betrieb durchläuft ein Zertifizierungsverfahren. Geprüft wird
der Betrieb vom Dachdecker-Landesinnungsverband (LIV) Bayern (zuständig der Kaufmännische Leiter des LIV, Herr Thorsten Meyerhöfer, in München) und von der Zertifizierungsstellle
des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, mit Sitz in Berlin.
Am Samstag, 07.11., fand eine Tagung des Landesinnungsverbandes Bayerisches Dachdeckerhandwerk in Erlangen statt.
Es wurde zwei Betrieben der Innung Bayreuth Urkunden über die erfolgreiche `MEISTERHAFT´-Zertifizierung überreicht. Das besondere dabei: Die ausgezeichneten Betriebe Lenk / Pegnitz und Lenkeit / Bad Berneck wurden mit der höchst möglichen Punktzahl bewertet, d. h. sie erhielten Urkunden der 5-Sterne-Kategorie. Mehr geht nicht!
Entsprechend stolz ist die Dachdecker-Innung Bayreuth, dass sie zwei so hoch qualifizierte Betriebe als Mitglieder in ihren Reihen hat. Dies wurde bei der Urkundenvergabe durch den Landesinnungsvorstand

(v.l.n.r. Landesinnungsmeister Ewald Kreutzer, Dachdeckermeister Joachim Lenkeit, Dachdeckermeister Martin Lenk, stv. Landesinnungsmeister Kay Preissinger, kaufmännischer Leiter der LIV-Geschäftsstelle Thorsten Meyerhöfer) explizit besonders hervorgehoben.
Es wurden die herausragenden Leistungen bei Fortbildung, Qualitätsmanagement und Unternehmensführung bewertet.
Diese Zertifikate gelten für zwei Jahre, d. h., dass in den nächsten zwei Jahren erneut die entsprechenden Qualifikation erbracht werden muß - wenn man denn nicht auf 4 oder 3 Sterne zurückgestuft werden will. Das ist für den jeweiligen Betrieb schon ein „ hartes Brot“. Aber: Die Firmen Lenkeit und Lenk wollen dies aber auch in zwei Jahren wieder versuchen zu erreichen.
Am Samstag, 07.11., fand eine Tagung des Landesinnungsverbandes Bayerisches Dachdeckerhandwerk in Erlangen statt.
Es wurde zwei Betrieben der Innung Bayreuth Urkunden über die erfolgreiche `MEISTERHAFT´-Zertifizierung überreicht. Das besondere dabei: Die ausgezeichneten Betriebe Lenk / Pegnitz und Lenkeit / Bad Berneck wurden mit der höchst möglichen Punktzahl bewertet, d. h. sie erhielten Urkunden der 5-Sterne-Kategorie. Mehr geht nicht!
Entsprechend stolz ist die Dachdecker-Innung Bayreuth, dass sie zwei so hoch qualifizierte Betriebe als Mitglieder in ihren Reihen hat. Dies wurde bei der Urkundenvergabe durch den Landesinnungsvorstand

(v.l.n.r. Landesinnungsmeister Ewald Kreutzer, Dachdeckermeister Joachim Lenkeit, Dachdeckermeister Martin Lenk, stv. Landesinnungsmeister Kay Preissinger, kaufmännischer Leiter der LIV-Geschäftsstelle Thorsten Meyerhöfer) explizit besonders hervorgehoben.
Es wurden die herausragenden Leistungen bei Fortbildung, Qualitätsmanagement und Unternehmensführung bewertet.
Diese Zertifikate gelten für zwei Jahre, d. h., dass in den nächsten zwei Jahren erneut die entsprechenden Qualifikation erbracht werden muß - wenn man denn nicht auf 4 oder 3 Sterne zurückgestuft werden will. Das ist für den jeweiligen Betrieb schon ein „ hartes Brot“. Aber: Die Firmen Lenkeit und Lenk wollen dies aber auch in zwei Jahren wieder versuchen zu erreichen.
(veröffentlicht am 30. September 2009)
(veröffentlicht am 10. September 2009)
Wie im vergangenen Jahr stellt die Dachdecker-Innung erneut -aus Aktualitätsgründen- ihre Dachmesse unter die Überschrift
Börse, Bank oder Dach?
Der Dachdecker-Innungsfachbetrieb als Anlagenberater.
Die Innung trägt damit dem Wunsch der Häuslebauer u. Hausbesitzer Rechnung umfangreiche und kompetente Informationen über sinnvolle Investitionen im Bereich Dach u. Fassade zu bekommen. Dabei geht es um die Hauptthemen "Wie kann ich teuere Energie sparen?" / "Solaranlagen - das sichere Anlageobjekt !". Die Fachbetriebe der Dachdecker-Innung Bayreuth bieten hierzu Info und Lösungsansätze an.
Stattfinden wird die Innungs-Großveranstaltung in Bayreuth, Hasenweg 2 (direkt an der A 9 - Zufahrt gegenüber Gartencenter VERDE / Königsallee oder vom Porsch-Audi-Zentrum "Am Pfaffenfleck" aus).
Die Dachmesse wird am 05.03.2010 vom Schirmherrn, Kreishandwerksmeister Peter Engelbrecht, um 14.00 Uhr eröffnet.
Die Öffnungszeit vom 05. – 07. 03. 2010 ist jeweils von 10.00 – 17.00 Uhr.
Aktuelles aus dem Landesverband
(aktuelle Ausgabe Nr. 73 / Dezember 2011 / 18. Jahrgang)
Blitzschutz vom Dachdeckermeister als „Objekt-Schutz“ vom 16. Juli 2010
Blitz aus heiterem Himmel
Den „Blitz aus heiterem Himmel“ gibt es natürlich nicht. Ebenso wenig wie eine exakte Vorhersage, wo genau sich am nächsten Tag ein Gewitter entladen wird. Über 2,5 Mio. Blitze werden pro Jahr in Deutschland registriert. Jeder Fünfte richtet dabei Schäden an Gebäuden an. Noch immer vertrauen viele Hausbesitzer und Hausver-waltungen darauf, dass ihr Gebäude ja nicht das Exponierteste ist. Der Blitz wird ganz sicher nicht einschlagen. Für diese Fehleinschätzung zahlen Gebäudeversicherungen pro Jahr in Deutschland mehr als eine viertel Milliarde Eu-ro zur Schadensregulierung.
Bei einem Blitzeinschlag entstehen binnen Sekundenbruchteilen Temperaturen von weit über 1.000 Grad C. Eine Dachstuhlkonstruktion kann so durch den Blitzeinschlag und die drastische Erhitzung förmlich explodieren. Hinzu kommen erhebliche Schäden durch Überspannung, die nahezu jedes elektrische und elektronische Gerät im Haushalt zerstören. Weitaus effektiver als die Hoffnung, der Blitz werde schon nicht einschlagen, ist eine fachgerecht installierte Blitzschutzanlage vom Dachdecker-Innungsbetrieb. Dabei wird – vereinfacht erklärt – die Kontur des Gebäudes grob mit einem 4 mm starken Metalldraht nachgebildet. Dieser Faradaysche Käfig leitet einen Blitzeinschlag in das Erdreich ab.

Herzstücke der äußeren Blitzschutzanlage, so der exakte Fachbegriff, sind die so genannten Fangstangen und Fangleitungen. Sie dienen dazu, den Blitz „einzufangen“, bevor er die Gebäudehülle trifft. Über die Fangleitungen wird die Energie in das Erdungssystem abgeleitet. Die richtige Ausführung der Blitzschutzanlage ist dabei entscheidend. Sind z. B. die Ableitungen zu dicht aneinander platziert, kann es zu Näherungen, wie der Fachmann des Dachdeckerhandwerks die Überschläge von Blitzen nennt, kommen. Andererseits können zu groß gewählte Abstände der Ableitungen zu einem unzureichenden Blitzschutz führen.
Entsprechend der Lage des Gebäudes, seiner Konstruktion und Nutzung wird nach der DIN V ENV 61024-1 eine entsprechende Schutzklasse festgelegt, die im günstigsten Verhältnis zwischen Aufwand und Kosten/Nutzen steht.
Ausdrücklich gewarnt wird daher auch vor dem Versuch, eine solche Blitzschutzanlage selbst zu montieren oder sie durch unqualifizierte Billiganbieter ausführen zu lassen. Der kompetente Ansprechpartner für den äußeren Blitz-schutz an Gebäuden ist der Dachdecker-Innungsbetrieb vor Ort. Auf der Homepage www.dachdecker.net gibt es die Adressen qualifizierter Dachdecker-Fachbetriebe in der Nähe.
Den „Blitz aus heiterem Himmel“ gibt es natürlich nicht. Ebenso wenig wie eine exakte Vorhersage, wo genau sich am nächsten Tag ein Gewitter entladen wird. Über 2,5 Mio. Blitze werden pro Jahr in Deutschland registriert. Jeder Fünfte richtet dabei Schäden an Gebäuden an. Noch immer vertrauen viele Hausbesitzer und Hausver-waltungen darauf, dass ihr Gebäude ja nicht das Exponierteste ist. Der Blitz wird ganz sicher nicht einschlagen. Für diese Fehleinschätzung zahlen Gebäudeversicherungen pro Jahr in Deutschland mehr als eine viertel Milliarde Eu-ro zur Schadensregulierung.
Bei einem Blitzeinschlag entstehen binnen Sekundenbruchteilen Temperaturen von weit über 1.000 Grad C. Eine Dachstuhlkonstruktion kann so durch den Blitzeinschlag und die drastische Erhitzung förmlich explodieren. Hinzu kommen erhebliche Schäden durch Überspannung, die nahezu jedes elektrische und elektronische Gerät im Haushalt zerstören. Weitaus effektiver als die Hoffnung, der Blitz werde schon nicht einschlagen, ist eine fachgerecht installierte Blitzschutzanlage vom Dachdecker-Innungsbetrieb. Dabei wird – vereinfacht erklärt – die Kontur des Gebäudes grob mit einem 4 mm starken Metalldraht nachgebildet. Dieser Faradaysche Käfig leitet einen Blitzeinschlag in das Erdreich ab.

Herzstücke der äußeren Blitzschutzanlage, so der exakte Fachbegriff, sind die so genannten Fangstangen und Fangleitungen. Sie dienen dazu, den Blitz „einzufangen“, bevor er die Gebäudehülle trifft. Über die Fangleitungen wird die Energie in das Erdungssystem abgeleitet. Die richtige Ausführung der Blitzschutzanlage ist dabei entscheidend. Sind z. B. die Ableitungen zu dicht aneinander platziert, kann es zu Näherungen, wie der Fachmann des Dachdeckerhandwerks die Überschläge von Blitzen nennt, kommen. Andererseits können zu groß gewählte Abstände der Ableitungen zu einem unzureichenden Blitzschutz führen.
Entsprechend der Lage des Gebäudes, seiner Konstruktion und Nutzung wird nach der DIN V ENV 61024-1 eine entsprechende Schutzklasse festgelegt, die im günstigsten Verhältnis zwischen Aufwand und Kosten/Nutzen steht.
Ausdrücklich gewarnt wird daher auch vor dem Versuch, eine solche Blitzschutzanlage selbst zu montieren oder sie durch unqualifizierte Billiganbieter ausführen zu lassen. Der kompetente Ansprechpartner für den äußeren Blitz-schutz an Gebäuden ist der Dachdecker-Innungsbetrieb vor Ort. Auf der Homepage www.dachdecker.net gibt es die Adressen qualifizierter Dachdecker-Fachbetriebe in der Nähe.
Voll geheizt bis zur leeren Haushaltskasse
Dieser Winter hat gezeigt, wie wichtig die energetische Gebäudesanierung ist. Für Wintersportler und Kinder war dieser Winter ein Traum. Für Immobilienbesitzer und Mieter könnte er zum Alptraum werden. Der Grund: Lang anhaltende Frostperioden und eine nicht mehr zeitgemäße Wärmedämmung treiben die Heizkostenbilanz in ungeahnte Höhen.
Ganz gleich, welche Primärenergie zur Beheizung eingesetzt wird – sie ist zu teuer, um damit die Umwelt anstatt das Gebäude aufzuwärmen. Nach dem CO2-Gebäudereport des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurden von den über 17 Mio. Wohngebäuden in Deutschland 75% vor 1979 errichtet. Gerade bei diesem Bestand mit 39 Mio. Wohneinheiten besteht ein erhöhter Bedarf an energetischer Sanierung. Dabei steht die Wärmedämmung an allererster Stelle. „Nur wenn die Gebäudehülle Wärmeverluste verhindert, kann auch die neue Heizungsanlage entsprechend dimensioniert werden“, erklärt ein Sprecher des Bayerischen Dachdeckerhandwerks, Landesinnungsverband.

In 75% des Gebäudebestands wird die Wärmedämmung so aussehen. Hier besteht dringender Sanierungsbedarf. Denn das Sparpotenzial bei einem energetisch optimal sanierten Haus liegt bei bis zu 80%.
Bei der energetischen Sanierung wird ein Hauptaugenmerk auf den Dachbereich gelegt. Hier können durch die Dämmung des Daches bzw. der oberen Geschossdecke bis zu 28% der Energie eingespart werden. Daher ist diese Maßnahme auch in der aktuellen Energieeinsparverordnung EnEV 2009 zwingend vorgeschrieben. Und das nicht nur für Neubauten. Ein weiteres enormes Einsparpotenzial liegt im Bereich der Außenwände. Durch eine vorgehängte Fassadenbekleidung mit darunter liegender Wärmedämmung ist ebenfalls eine enorme Einsparwirkung zu verzeichnen. Sowohl die Dach- als auch die Fassadendämmung gehören übrigens zu den Aufgabenbereichen des Dachdeckerhandwerks als Fachgewerk für die gesamte Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik. Und dort ist die Wärmedämmung in guten Händen, denn nur wenn sie fachgerecht ausgeführt wird, macht sich die Investition auch zeitnah bezahlt. Hier auf die sogenannte „Muskelhypothek“ zu setzen und Dämmmaßnahmen in Eigenregie durchzuführen, wird mit Sicherheit nicht den optimalen Spareffekt bringen, so der Dach-Experte des Landesinnungsverbandes.
Fachleute halten die energetische Gebäudesanierung übrigens für eine der bestverzinslichen und sichersten Kapitalanlagen, die z. T. sogar noch durch Förderprogramme unterstützt werden. Das Ergebnis wird bei der fachgerechten Sanierung immer eine drastische Reduzierung der Nebenkosten in Verbindung mit einer spürbaren Wertsteigerung der Immobilie sein. Nach Angaben der deutschen Energieagentur dena können durch die Sanierungsmaßnahmen die Heizkosten um bis zu 80% gesenkt werden. Und auch das Wohngefühl profitiert von der Sanierung.
Zufriedene Mieter, spürbar weniger Heizkosten und eine Immobilie, die auch morgen noch mehr Wert ist: Das kann mit einem Klick ins Internet realisiert werden. Auf der Homepage www.dachdecker.net gibt es die Adressen qualifizierter Dachdecker-Fachbetriebe in der Nähe, die energetische Sanierungen zuverlässig ausführen. Ebenso sind diese Adressen kostenlos bei der örtlichen Dachdecker-Innung zu haben.
Dieser Winter hat gezeigt, wie wichtig die energetische Gebäudesanierung ist. Für Wintersportler und Kinder war dieser Winter ein Traum. Für Immobilienbesitzer und Mieter könnte er zum Alptraum werden. Der Grund: Lang anhaltende Frostperioden und eine nicht mehr zeitgemäße Wärmedämmung treiben die Heizkostenbilanz in ungeahnte Höhen.
Ganz gleich, welche Primärenergie zur Beheizung eingesetzt wird – sie ist zu teuer, um damit die Umwelt anstatt das Gebäude aufzuwärmen. Nach dem CO2-Gebäudereport des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurden von den über 17 Mio. Wohngebäuden in Deutschland 75% vor 1979 errichtet. Gerade bei diesem Bestand mit 39 Mio. Wohneinheiten besteht ein erhöhter Bedarf an energetischer Sanierung. Dabei steht die Wärmedämmung an allererster Stelle. „Nur wenn die Gebäudehülle Wärmeverluste verhindert, kann auch die neue Heizungsanlage entsprechend dimensioniert werden“, erklärt ein Sprecher des Bayerischen Dachdeckerhandwerks, Landesinnungsverband.

In 75% des Gebäudebestands wird die Wärmedämmung so aussehen. Hier besteht dringender Sanierungsbedarf. Denn das Sparpotenzial bei einem energetisch optimal sanierten Haus liegt bei bis zu 80%.
Bei der energetischen Sanierung wird ein Hauptaugenmerk auf den Dachbereich gelegt. Hier können durch die Dämmung des Daches bzw. der oberen Geschossdecke bis zu 28% der Energie eingespart werden. Daher ist diese Maßnahme auch in der aktuellen Energieeinsparverordnung EnEV 2009 zwingend vorgeschrieben. Und das nicht nur für Neubauten. Ein weiteres enormes Einsparpotenzial liegt im Bereich der Außenwände. Durch eine vorgehängte Fassadenbekleidung mit darunter liegender Wärmedämmung ist ebenfalls eine enorme Einsparwirkung zu verzeichnen. Sowohl die Dach- als auch die Fassadendämmung gehören übrigens zu den Aufgabenbereichen des Dachdeckerhandwerks als Fachgewerk für die gesamte Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik. Und dort ist die Wärmedämmung in guten Händen, denn nur wenn sie fachgerecht ausgeführt wird, macht sich die Investition auch zeitnah bezahlt. Hier auf die sogenannte „Muskelhypothek“ zu setzen und Dämmmaßnahmen in Eigenregie durchzuführen, wird mit Sicherheit nicht den optimalen Spareffekt bringen, so der Dach-Experte des Landesinnungsverbandes.
Fachleute halten die energetische Gebäudesanierung übrigens für eine der bestverzinslichen und sichersten Kapitalanlagen, die z. T. sogar noch durch Förderprogramme unterstützt werden. Das Ergebnis wird bei der fachgerechten Sanierung immer eine drastische Reduzierung der Nebenkosten in Verbindung mit einer spürbaren Wertsteigerung der Immobilie sein. Nach Angaben der deutschen Energieagentur dena können durch die Sanierungsmaßnahmen die Heizkosten um bis zu 80% gesenkt werden. Und auch das Wohngefühl profitiert von der Sanierung.
Zufriedene Mieter, spürbar weniger Heizkosten und eine Immobilie, die auch morgen noch mehr Wert ist: Das kann mit einem Klick ins Internet realisiert werden. Auf der Homepage www.dachdecker.net gibt es die Adressen qualifizierter Dachdecker-Fachbetriebe in der Nähe, die energetische Sanierungen zuverlässig ausführen. Ebenso sind diese Adressen kostenlos bei der örtlichen Dachdecker-Innung zu haben.
Ist das Haus gesetzestreu?
Die Energieeinsparverordnung EnEV 2009 betrifft nicht nur den Neubau!
Über die deutsche Gesetzesflut lässt sich oft streiten. Zu den Vorschriften, die aber wohl unstrittig im Sinne eines „Verbraucherschutzes“ sind, gehört die Energieeinspar-verordnung EnEV 2009, die seit 01.10.2009 gilt.
„Von dieser Verordnung profitieren Immobilienbesitzer und Mieter gleichermaßen“, so ein Sprecher des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. „Denn hier geht es um bares Geld, das durch die Reduzierung des Energieverbrauchs täglich gespart wird“. Bei Neubauten wird daher von der EnEV 2009 ein maximal zulässiger Jahresprimärenergiebedarf festgelegt. Erreicht werden kann dieser Wert u. a. durch eine entsprechende Wärmedämmung, die – so der Gesetzestext – auch dazu dient, den „sommerlichen Wärmeschutz“ einzuhalten.

Die energetische Sanierung macht sich bereits mittelfristig bezahlt!
Der Dachdecker-Innungsbetrieb spielt hierbei eine maßgebliche Rolle. Schließlich können allein durch die optimale Dämmung des Dachbereichs bis zu 28% des Energiebedarfs eingespart werden. Und auch die Wärmedämmung der Außenwände fällt in den Fachbereich des Dachdeckerhandwerks als Gewerk für die Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik. Eine so genannte vorgehängte Fassade mit darunter liegender Dämmung wird bei entsprechender Ausführung dauerhaft vor Transmissionswärmeverlusten schützen, wie es die EnEV fordert. Auch wenn beheizte Räume z. B. an Erdreich grenzen, ist eine Dämmung vorgeschrieben. Also ebenfalls ein Fall für den Dachdecker, denn die Fundamentabdichtung ist sein „Metier“.
Die aktuelle Energieeinsparverordnung betrifft auch bestehende Gebäude. Hier gelten z. B. im Rahmen von Sanierungen, aber auch bei einem Besitzerwechsel, höhere Anforderungen an den
Wärmeschutz. Die obersten Geschossdecken sind entsprechend zu dämmen, sofern das Dach keine oder keine ausreichende Wärmedämmung vorweist. Hier besteht eine Nachrüstpflicht bis zum
31.12.2011. Und auch nach der Reparatur oder Erneuerung von mindestens 10% eines Bauteils sind die aktuellen Werte einzuhalten. Dies kann u. U. bereits beim – durchaus sinnvollen –
Austausch alter Dachfenster der Fall sein.
Die finanziellen Aufwendungen in energiesparende Maßnahmen gehören auf jeden Fall zu den gewinnbringendsten und sichersten Investitionen, die möglich sind. Denn eine Immobilie, die auf dem aktuellen Stand der EnEV 2009 ist, erfährt eine spürbare Wertsteigerung. Bei der Vermietung sind zu erwartende niedrige Nebenkosten eines der besten Argumente für die erfolgreiche Vermarktung.
Wichtig für die Besitzer von Immobilien und Bauherren ist allerdings, dass alle Arbeiten, die sich ums Energiesparen drehen, ausschließlich von zuverlässigen Fachbetrieben ausgeführt werden. Die entsprechende Ausführung muss nach ihrem Abschluss, so fordert es die EnEV 2009, mit einer schriftlichen Unternehmererklärung des Handwerkers bestätigt werden.
Zuverlässige und kompetente Partner für diese Arbeiten sind die Dachdecker-Innungsbetriebe in der Nähe. Ihre Anschriften gibt es bei der örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.
Die Energieeinsparverordnung EnEV 2009 betrifft nicht nur den Neubau!
Über die deutsche Gesetzesflut lässt sich oft streiten. Zu den Vorschriften, die aber wohl unstrittig im Sinne eines „Verbraucherschutzes“ sind, gehört die Energieeinspar-verordnung EnEV 2009, die seit 01.10.2009 gilt.
„Von dieser Verordnung profitieren Immobilienbesitzer und Mieter gleichermaßen“, so ein Sprecher des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. „Denn hier geht es um bares Geld, das durch die Reduzierung des Energieverbrauchs täglich gespart wird“. Bei Neubauten wird daher von der EnEV 2009 ein maximal zulässiger Jahresprimärenergiebedarf festgelegt. Erreicht werden kann dieser Wert u. a. durch eine entsprechende Wärmedämmung, die – so der Gesetzestext – auch dazu dient, den „sommerlichen Wärmeschutz“ einzuhalten.

Die energetische Sanierung macht sich bereits mittelfristig bezahlt!
Der Dachdecker-Innungsbetrieb spielt hierbei eine maßgebliche Rolle. Schließlich können allein durch die optimale Dämmung des Dachbereichs bis zu 28% des Energiebedarfs eingespart werden. Und auch die Wärmedämmung der Außenwände fällt in den Fachbereich des Dachdeckerhandwerks als Gewerk für die Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik. Eine so genannte vorgehängte Fassade mit darunter liegender Dämmung wird bei entsprechender Ausführung dauerhaft vor Transmissionswärmeverlusten schützen, wie es die EnEV fordert. Auch wenn beheizte Räume z. B. an Erdreich grenzen, ist eine Dämmung vorgeschrieben. Also ebenfalls ein Fall für den Dachdecker, denn die Fundamentabdichtung ist sein „Metier“.
Die aktuelle Energieeinsparverordnung betrifft auch bestehende Gebäude. Hier gelten z. B. im Rahmen von Sanierungen, aber auch bei einem Besitzerwechsel, höhere Anforderungen an den
Wärmeschutz. Die obersten Geschossdecken sind entsprechend zu dämmen, sofern das Dach keine oder keine ausreichende Wärmedämmung vorweist. Hier besteht eine Nachrüstpflicht bis zum
31.12.2011. Und auch nach der Reparatur oder Erneuerung von mindestens 10% eines Bauteils sind die aktuellen Werte einzuhalten. Dies kann u. U. bereits beim – durchaus sinnvollen –
Austausch alter Dachfenster der Fall sein.Die finanziellen Aufwendungen in energiesparende Maßnahmen gehören auf jeden Fall zu den gewinnbringendsten und sichersten Investitionen, die möglich sind. Denn eine Immobilie, die auf dem aktuellen Stand der EnEV 2009 ist, erfährt eine spürbare Wertsteigerung. Bei der Vermietung sind zu erwartende niedrige Nebenkosten eines der besten Argumente für die erfolgreiche Vermarktung.
Wichtig für die Besitzer von Immobilien und Bauherren ist allerdings, dass alle Arbeiten, die sich ums Energiesparen drehen, ausschließlich von zuverlässigen Fachbetrieben ausgeführt werden. Die entsprechende Ausführung muss nach ihrem Abschluss, so fordert es die EnEV 2009, mit einer schriftlichen Unternehmererklärung des Handwerkers bestätigt werden.
Zuverlässige und kompetente Partner für diese Arbeiten sind die Dachdecker-Innungsbetriebe in der Nähe. Ihre Anschriften gibt es bei der örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.

Welche Eindeckung für mein Dach?
Wenn es viele Möglichkeiten für eine Lösung gibt, rät der Volksmund: „Da kannst du es machen wie die Dachdecker“. Ein Spruch, der seine Begründung hat. Denn für die Eindeckung eines Daches gibt es unzählige Varianten.
Wer vor der Sanierung oder dem Neubau seines Hauses steht, hat gerade bei der Dacheindeckung oft die „Qual der Wahl“. Soll die neue Eindeckung des Steildaches mit Betondachsteinen erfolgen oder mit keramischen Dachziegeln? Die Farbe der Eindeckung schreibt meist die örtliche Bauordnung vor. Doch ob die Ziegel-Eindeckung mit „naturbelassenen“ oder edelengobierten Ziegeln mit spiegelglatter Oberfläche erfolgen soll, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Auch Dachsteine mit einer Stickoxidmindernden Oberfläche sind auf dem Markt. Und die Form des Ziegels: Eine profilierte Oberfläche hat mit ihrem Licht-Schatten-Spiel einen ganz besonderen Reiz. Dagegen vergrößern flache Ziegel die Fläche optisch.
In vielen Regionen kann die Deckung mit Schieferplatten, die zu der ältesten Art der Dachdeckerkunst gehört, eine Alternative zur grauen Ziegel- oder Dachsteindeckung darstellen. Aus dem Schieferdecker des Mittelalters ist übrigens vor rund 800 Jahren der Dachdecker hervorgegangen. Entscheidend für die Art der Eindeckung kann aber auch die Tragfähigkeit der Unterkonstruktion sein. War das Dach bisher mit Wellplatten eingedeckt und der Dachstuhl ist auf diese relativ geringe Belastung ausgelegt, stehen als moderne Varianten wiederum Wellplatten – auch in Farbe – oder die Eindeckung mit Metall zur Wahl.
Eine ganz andere Art der „Eindeckung“ ist im Hightech-Zeitalter möglich: Die klassische Eindeckung wird durch dachintegrierte Solarmodule oder Kollektoren ersetzt. Damit entsteht aus dem ursprünglichen Schutzdach ein Nutzdach, mit dem Strom erzeugt und Warmwasser produziert wird. Gerade im Flachdachbereich bietet sich – nach Überprüfung der Statik – die Dachbegrünung an. Eine solche Begrünung wirkt als zusätzliche Wärme- und Schalldämmung und bildet einen Ausgleich zur Bodenversiegelung durch die Bebauung. In vielen Kommunen wird eine solche Maßnahme durch reduzierte Beiträge zur Oberflächenentwässerung belohnt. Aber auch ohne die Begrünung gibt es eine Reihe von Möglichkeiten zur Eindeckung. Sie reicht von der Abdichtung mit Bitumenbahnen bis zu modernen Folienabdichtungen. Eine Bekiesung kann die Ein-deckung vor UV-Einstrahlung zusätzlich schützen.
„Für alle zur Verfügung stehenden Varianten der Eindeckung gibt es aber nur eine Lösung: Die Eindeckung muss gemäß den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks erfolgen“, so der wichtige Hinweis des Sprechers des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. „Und dass die Ausführung einschließlich der Wärmedämmung den gesetzlichen Vorgaben der Energieeinspar-Verordnung EnEV 2009 entspricht, muss der ausführende Betrieb mit einer Unternehmererklärung schriftlich bestätigen“.
Adressen qualifizierter Dachdecker-Innungsbetriebe gibt es bei der örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.

Den Dachausbau richtig planen
In Deutschland liegen noch unzählige Quadratkilometer voll erschlossenes Bauland brach – und es ist sogar Grunderwerbssteuerfrei zu haben. Gemeint sind ungenutzte Speicherräume in bestehenden Häusern. Und diese müssen ohnehin nach den Vorgaben der neuen Energieeinsparverordnung EnEV 2009 energetisch optimiert werden. Warum also nicht gleich als Wohnraum nutzen?
Am Anfang jeder Planung zum Dachgeschossausbau steht die Anfrage bei den zuständigen lokalen Baubehörden, ob der Ausbau baurechtlich möglich ist. Nach einer positiven Auskunft sollte bereits im Planungsstadium ein Dachdecker-Innungsbetrieb hinzugezogen werden. Denn schon in dieser frühen Phase kann dieser Fachbetrieb beraten, welche Art des Wärmeschutzes – für Winter und Sommer – am besten geeignet sind. Die Palette der Möglichkeiten reicht von der Dämmung unter Sparren über die „klassische“ Zwischensparrendämmung bis zur wärmebrückenfreien Aufdachdämmung. Auch berät er über die unterschiedlichen Dämmstoffe, die zur Verfügung stehen.
Grundvoraussetzung für die Nutzung des Dachraums zu Wohnzwecken ist die ausreichende Belichtung. Die vorzusehenden Fensterflächen gibt die entsprechende Bauordnung vor. Als Faustregel gilt: Die Fensteröffnungen sollten 1/8 der Grundfläche betragen. Hierzu bieten sich sowohl Dachfenster als auch Gauben an. Auch dabei wird der Dachdecker der kompetente Ansprechpartner – von der Planungsphase bis zur Ausführung – sein. Ob nun ein Dachfenster zwischen zwei Dachsparren eingebaut, über mehrere Sparrenfelder reichen oder das Wohnraumvolumen durch eine Gaube vergrößert werden soll: Der Einbau von Fenstern und Gauben ist nichts für Heimwerker. Werden Sparren durchtrennt, ist dies ein Eingriff in die Dachstatik. Und selbst der eigenhändige Einbau zwischen Sparren kann – beim nicht fachgerecht ausgeführten Anschluss von Dämmung und Dampfsperren – zu teuren Folgeschäden durch Tauwasserbildung führen.
Die „Krönung“ des neu gestalteten Wohnbereichs im obersten Geschoss ist die Eindeckung durch den Dachdecker-Fachbetrieb. Ganz gleich, ob sich der Bauherr für eine Eindeckung mit Ziegeln oder Dachsteinen, mit Metall oder Holzschindeln entscheidet: Auch hier wird der Dachdecker zum Partner, der bei der Auswahl der richtigen Eindeckung wertvolle Tipps aus seiner Erfahrung gibt.
Wer den neuen Wohn(t)raum besonders energiesparend eindecken will, kann sich auch für eine ganze oder teilweise „Eindeckung“ mit Solarthermie-Kollektoren zur Warmwasserbereitung oder mit Solarmodulen zur Stromerzeugung entscheiden. Ob die individuellen Voraussetzungen (Dachausrichtung, Dachneigung, Beschattung) dafür gegeben sind, kann der Dach-Experte am besten beurteilen.
Die Anschriften qualifizierter Dachdecker-Innungsbetriebe gibt es bei der örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.

Das Dach muss auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden!
Jeder weiß wohl, dass ein Auto fit für den Winter gemacht werden muss. Schließlich möchte man ja pannen- und unfallfrei durch die kalte Jahreszeit kommen. Weitaus sorgloser gehen da viele Hausbesitzer mit ihrem Dach um. Und das, obwohl es als wichtigstes Bauteil des Hauses das gesamte Gebäude und sein Interieur zuverlässig schützen soll.
Bei einem DachCheck im Herbst wird besonderer Wert auf die schadensfreie und lückenlose Eindeckung sowie auf den Zustand der ungehinderten Wasserableitung von Niederschlags- und Schmelzwasser gelegt. Für den Laien ist der einwandfreie Zustand des Daches nicht ohne Weiteres erkennbar. Dem erfahrenen Dachdecker allerdings genügt oft ein Blick, um Schwachstellen zu erkennen. Ob es die beim letzten Unwetter gelockerten Ziegel und Pfannen oder vermooste Eindeckrahmen von Dachfenstern sind: Kleine Ursachen können große Wirkung zeigen.
So kann eine Behinderung der Schmelzwasserableitung zu einem Wasserrückstau führen, der die äußere Dachhaut durchdringt. Und bereits eine strenge Frostnacht genügt zur Bildung von so genannten Eisbarrieren. Diese können durch weitere Niederschläge enorm anwachsen und erheb-liche Schäden anrichten, wenn sie durch ihr hohes Eigengewicht abrutschen.
In vielen Bauordnungen sind Schneefangsysteme vorgeschrieben. Auch ihre einwandfreie Funktionstüchtigkeit wird beim DachCheck überprüft.
Der DachCheck ist jedoch nur eine erste Bestandsaufnahme. Weitaus sicherer kann sich jeder Hausbesitzer und jede Hausverwaltung fühlen, wenn das Dach im Rahmen eines Wartungsvertrags, dessen Inhalte und Umfang individuell mit dem Dachdecker-Innungsbetrieb vereinbart werden, regelmäßig begutachtet wird. Eine solche Dachwartung durch Fachbetriebe ist seit Jahren durch zahlreiche Gerichtsurteile sogar vorgeschrieben, um sich vor Regressansprüchen Dritter zu schützen. Auch können Gebäudeversicherungen im Schadensfall den Nachweis einer solchen Wartung fordern, um erst dann über die Schadensregulierung zu entscheiden.
Gewarnt wird allerdings vor spontanen „Dachwartungs-Angeboten“ an der Haustüre. Immer wieder versuchen organisierte Drückerkolonnen, gutgläubige Hausbesitzer mit solchen z. T. kostenlosen DachChecks finanziell zu schädigen. Denn das Ziel einer solchen unseriösen Dach-Überprüfung wird stets sein, dem Hausbesitzer eine meist unnötige Komplettsanierung seines Daches zu verkaufen. Die objektive Überprüfung des Dach-Zustandes übernehmen z. B. Mitgliedsbetriebe der örtlichen Dachdecker-Innung. Adressen dieser Betriebe gibt es kostenlos bei der Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.

Warum die neue Energieeinsparverordnung ein Fall für den Dachdecker ist
Nach genau zwei Jahren wird die Energieeinsparverordnung (EnEV) weiter verschärft: Am 1. Oktober 2009 trat die EnEV 2009 in Kraft. Sie gilt für alle Bauvorhaben, für die der Bauantrag ab diesem Datum eingereicht wurde. Ebenso aber sind auch Besitzer von bereits bestehenden Gebäuden von Neuregelungen betroffen.
Bei einem Neubau eines Wohnhauses – und jetzt auch eines Nichtwohngebäudes - ist die Obergrenze für den Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung um 30% abgesenkt worden. Umso wichtiger wird die optimale Dämmung des Daches durch den Dachdecker-Fachbetrieb. Denn allein hier können bis zu 28% Primärenergie eingespart werden. Zusätzlich kann durch eine Solarthermieanlage auf der Dachfläche der Primärenergiebedarf weiter verringert werden. Bei der Montage der Kollektoren auf oder in der Dachfläche sollte ebenfalls ausschließlich ein Dachdecker-Fachbetrieb beauftragt werden. Bei Ausführungsfehlern wie z. B. bei Durchdringungen der Dachunterkonstruktion durch Leitungen können nämlich Wärmebrücken entstehen, die zu hohen Energieverlusten und Wassereintritt führen.
Der Primärenergiebedarf und übrigens auch der sommerliche Wärmeschutz sind vom Planer nachzuweisen.
Spurlos wird die neue EnEV 2009 auch nicht an Bauherren vorbeigehen, die eine Sanierungsmaßnahme durchführen. Wenn mehr als 10% eines Bauteils (bisher 20%) er-neuert werden, gelten nun die verschärften Anforderungen der neuen EnEV. Dies kann bereits bei einem Austausch der Dachfenster oder einer Reparatur der Dacheindeckung der Fall sein. Ein Gebäude, das mindestens vier Monate im Jahr beheizt wird, muss die oberste Geschossdecke dämmen, wenn der Dachraum nicht ausgebaut ist. Und das, auch wenn sie nicht begehbar, wohl aber zugänglich ist. Wird das Dachgeschoss ausgebaut und es entsteht dabei eine nutzbare Fläche von mehr als 50 m2, ist für dieses Gebäudeteil der Neubau-Standard anzuwenden. Die Ausführung aller Baumaßnahmen, die eine Einhaltung der neuen EnEV 2009 erforderlich machen, müssen vom ausführenden Betrieb durch eine Unternehmererklärung bestätigt werden. Jeder Verstoß gegen die EnEV-Vorschriften wird mit einem drastisch erhöhten Bußgeld geahndet.
Es empfiehlt sich also für jeden Bauherren und Immobilienbesitzer, gerade beim Wärmeschutz und bei Dachreparaturen, Dachsanierungen und Solartechnik auf entsprechend qualifizierte und seriös arbeitende Dachdecker-Meisterbetriebe zu setzen. Die Anschriften solcher Betriebe gibt es bei jeder örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.

Wie ein überdimensionaler Staubsauger! - Windsog: Gefahr für das Dach?
Eine Studie der Uni Köln kommt zu dem Ergebnis, dass Sturmschäden in den letzten Jahren die größte Naturgefahr für Europa seien. Und die Europäische Umweltagentur bestätigt: „Eine besondere Herausforderung des Klimawandels stellt … die Zunahme von extremen Wetterereignissen (z. B. Gewitter, Hagelschlag, Stürme) … dar. Hier liegen demnach auch mit die größten Gefahren für die Volkswirtschaften Europas. Alle namhaften Rückversiche-rungen rechnen mit einem starken Anstieg der Extremata…“
Die größte Gefahr für das Dach eines Hauses ist nach Angabe eines Sprechers des Bayerischen Dachdecker-Landesinnungsverbandes bei einem Sturm der Windsogeffekt. Er tritt besonders in den seitlichen Dachbereichen (Ortgang) und den oberen Bereichen des Daches (First) auf der dem Wind abgewandten Seite auf. Dieser Sog ist so enorm, dass binnen Sekunden ein komplettes Dach wie von einem überdimensionalen Staubsauger in die Höhe gezogen werden kann.
Deshalb hat das Deutsche Dachdeckerhandwerk bereits vor Jahren einen eigenen „Windatlas“ für Deutschland erstellt. Entsprechend wurden die darin enthaltenen Daten im Fachregelwerk umgesetzt. Je nach Lage und Höhe des Gebäudes wird in diesen Fachregeln verbindlich festgelegt, welche Maßnahmen zur Sturmsicherung (=Windsogsicherung) an einer Dacheindeckung notwendig sind. Hierzu kann die Verklammerung mit Sturmklammern und die Verschraubung von Dacheindeckungselementen ebenso gehören wie die genaue Vorgabe, wieviele Nägel welcher Art pro Quadratmeter zur Befestigung der Unterkonstruktion vorzusehen sind. Werden Mängel bei der Herstellung des Daches entdeckt oder die bereits vor Jahren höchstrichterlich festgelegte regelmäßige Dachwartung unterlassen, ist die Gebäudeversicherung berechtigt, die Schadensregulierung abzulehnen oder bei der Regulierung Kürzungen vorzunehmen. Und das auch bei Windstärken über 8, der so genannten Sturmklausel. Die Rechtsprechung geht davon aus, dass „auch andere Gebäudeteile Extremwetterlagen schadlos standhalten“ (LG Offenburg). Der beste Schutz vor Unwetterschäden oder Problemen mit der Gebäudeversicherung ist nach Auskunft des Bayerischen Dachdeckerhandwerks, alle Arbeiten am Dach ausschließlich qualifizierten Fachbetrieben zu überlassen. Am Dach zu sparen sei der teuerste Weg zu bauen, so der Dachexperte des Landesinnungsverbandes. Darüber hinaus ist die regelmäßige Wartung des Daches durch entsprechende Dachdecker-Fachbetriebe eine weitere wichti-ge Schutzmaßnahme, bei der kleine Schäden rechtzeitig entdeckt werden, bevor daraus kapitale Dachschäden werden.
Adressen solcher qualifizierter Dachdecker-Fachbetriebe gibt es kostenlos bei der örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.

Neue Energieeinsparverordnung tritt in Kraft
Immobilienbesitzer und Mieter haben aufgeatmet, als die Preise für Öl und Gas noch in der letzten Heizperiode drastisch gesunken sind. Dennoch bleibt die „zweite Miete“, wie die Nebenkosten auch genannt werden, weiter auf hohem Niveau – was vielfach vermeidbar wäre. Die Nebenkosten könnten durchaus zurückgehen. Voraussetzung dafür ist aber eine optimale Wärmedämmung des Hauses. Nach wie vor besteht bei mindestens zwei von drei Gebäuden ein Sanierungsbedarf im Bereich der Dämmung. Allein durch ein schlecht gedämmtes Dach kann der Verbrauch an Primärenergie um 28% erhöht sein.
Deshalb legt die Energieeinsparverordnung 2009, die zu Jahresbeginn endlich verabschiedet wurde, noch strengere Maßstäbe wie bisher an. So müssen entweder das Dach selbst oder die oberste Geschossdecke – ganz gleich, ob sie begehbar ist oder nicht – wärmegedämmt sein. Die Grenzwerte für den Wärmedurchgang wurden in der EnEV 2009 weiter verschärft. „Auch wenn die Dacheindeckung nur zu 10% ihrer Fläche saniert wird, müssen die Vorgaben der neuen EnEV künftig eingehalten werden“, betont ein Sprecher des Landesinnungsverbandes der bayerischen Dachdecker. Bisher war dies nur nötig, wenn mehr als 20% der Gesamtfläche erneuert werden.
Gerade die Wärmedämmung der Gebäudeaußenhülle sollte eine der ersten Maßnahmen in einem „Sanierungsfahrplan“ sein. Schließlich verbrennt auch der modernste Heizkessel unnötig viel Energie, wenn die Wärme nicht im Haus gehalten wird. Als Fachgewerk für die Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik ist das Dachdeckerhandwerk erster Ansprechpartner für die energetische Gebäudesanierung. Denn nicht nur die Dämmung im Dachbereich, sondern auch eine Optimierung der Gebäudehülle durch eine vorgehängte Fassade mit darunter liegender Wärmedämmung fällt in den Arbeitsbereich des Dachdeckers. Die Wärmedämmung selbst in die Hand zu nehmen, führt fast unweigerlich zu massiven Schimmelproblemen durch die so genannte Tauwasserbildung bei laienhaft verarbeiteten Dämmstoffen, so die Warnung des bayerischen Dach-Fachmanns des Landesinnungsverbandes.
Wird die Optimierung der Wärmedämmung ergänzt durch den Einsatz von Solartechnik zur Brauchwasserbereitung, Heizungsunterstützung oder Stromerzeugung, kann weiter kräftig bei den Nebenkosten gespart werden. Und der große Vorteil für den Bauherren: Auch für die Solaranlage auf dem Dach ist der Dachdecker der kompetente Handwerker. Die Adressen qualifizierter Dachdeckerbetriebe gibt es bei der örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.

Arbeiten rund ums Dach sind nichts für Hobby-Handwerker
Alle reden davon, dass wir in einer Wegwerfgesellschaft leben. Dabei wäre es richtiger, von einer „Do-it-Yourself-Gesellschaft“ zu sprechen. Denn es gibt kaum etwas, so jedenfalls verspricht die Werbung, was man (oder frau) nicht selbst machen könnten. Teuer – und sogar gefährlich – kann das Do-it-Yourself rund um Dach und Fassade des Hauses werden. „Das Können und Wissen, das in einer dreijährigen Lehrzeit vermittelt und in der anschließenden Gesellenzeit vertieft wird, ist nicht im Baumarkt zu haben“, betont ein Sprecher des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. So führt die vermeintlich kinderleichte Wärmedämmung im Dach- und Fassadenbereich nicht selten zur versteckten Tauwasserbildung. Oft erst Jahre später zeigen sich Stockflecken und Schimmel. Dann allerdings ist eine teure Totalsanierung unausweichlich. Zusätzlicher Ärger droht, wenn durch die mangelhafte Verarbeitung der Dämmung die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht erfüllt werden. Dies stellt nach aktueller Rechtsprechung ein Mangel dar. Im Falle des Verkaufs oder der Vermietung der Immobilie reicht die Palette der Folgen von einer teilweisen Rückforderung des Kaufpreises bis zur Mietminderung. Auch der angeblich so einfache Einbau eines Dachfensters will gelernt sein. Mag die Öffnung des Daches dem Heimwerker noch gelingen: Nur der fachgerechte Einbau mit dem entsprechenden Anschluss des Rahmens an Dampfsperre und Dämmung gewährleistet später ein dichtes Dach.
Das Selbstverlegen von Dachplatten und Dachziegeln, wie es gerade im Neubaubereich so gerne in „Nachbarschaftshilfe“ ausgeführt wird, haben schon viele Bauherren kurze Zeit später bitter bereut. Dann nämlich, wenn der erste Sturm die Arbeit eines ganzen Wochenendes vernichtet hat, weil die Windsogsicherung fehlte. Glücklich kann sich schätzen, wenn die Arbeit auf dem Dach mit einem solchen Sachschaden endet. Weniger Glück haben jedes Jahr viele Heimwerker, deren „Dachdeckerkunst“ sie geradewegs in den Rollstuhl führte, weil jegliche Absturzsicherung am Gerüst fehlte. Gefährlich und kriminell wird es, wenn die alte asbesthaltige Fassadenbekleidung oder Dacheindeckung in „Eigenregie“ entfernt wird. Denn für jeden Umgang mit dem Gefahrstoff Asbest ist ein Befähigungsnachweis nach der TRGS 519 (Technische Richtlinie Gefahrstoffe) erforderlich und die meisten dieser Arbeiten müssen vor Beginn angezeigt werden. Wer dagegen verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Übrigens: So manche „Nachbarschaftshilfe“ entpuppt sich rein juristisch als Schwarzarbeit. Verstärkt setzt der Zoll als zuständige Behörde – auch an Wochenenden – auf Baustellenkontrollen. Sowohl dem Auftraggeber als auch dem Schwarzarbeiter drohen hohe Strafen.
Die sicherste Methode, handwerkliche Qualitätsarbeit zu angemessenen Preisen und mit entsprechender Gewährleistung zu erhalten, ist die Beauftragung eines Fachbetriebs. Die Anschriften qualifizierter Dachdeckerbetriebe gibt es bei der örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.

Solaranlagen: Nicht nur in wenigen Sommermonaten durchaus sinnvoll!
Kaum ist ein Bauherr entschlossen, auf Solartechnik zu setzen, hört er von vielen Mitmenschen: „Ja, aber im Winter bringt das doch nichts“. Weit gefehlt und schlecht informiert. „Auch im Winter macht Solartechnik Sinn“, bestätigt der Sprecher des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. „Denn die Leistung von Solarthermie- und Fotovoltaikanlagen in der kalten Jahreszeit gehen durchaus nicht auf Null zurück“.
Beispiel Fotovoltaik: Je nach Standort des Hauses, auf dessen Dach die Solaranlage zur Stromerzeugung installiert ist, werden im Jahresdurchschnitt 1 kWp Leistung pro 10 m2 Dachfläche erreicht. Damit kann ein Ertrag von bis zu 1.000 kWh erreicht werden. Wird der Strom ins Netz eingespeist, erhält der Hausherr und Betreiber dieser kleinsten Anlage schon eine für 20 Jahre garantierte Vergütung von mehr als 430 € pro Jahr. Insgesamt also mit dieser „Mini-Anlage“ 8.600 €. Übrigens gilt: Eine etwas niedrigere Außentemperatur erhöht den Wirkungsgrad sogar noch. Und je größer die Dachneigung ist (optimal sind 40o), desto besser der Wirkungsgrad auch bei einem tiefen Sonnenstand im Winter.
Auch Solarthermie zur Brauchwasserbereitung und Heizungsunterstützung ist im Winter sinnvoll. Zwar wird auch hier die Leistung in der kalten Saison reduziert. Doch ob die konventionelle Heizungsanlage 300 Liter Brauchwasser im Speicher nun dank solarer Unterstützung von „nur“ 30o C. auf 60o C. oder - ohne Solartechnik - von 10o C. auf 60o C. erwärmen muss, macht einen großen Unterschied. Also hilft auch hier Solartechnik beim Energiesparen kräftig mit.
Grundvoraussetzung für die optimale Leistungsausbeute ist aber in jedem Fall die fachgerechte Montage der Solarmodule auf oder in der Dachfläche. Wird die nämlich einem „Dach-unerfahrenen“ Handwerker überlassen, kann die Solaranlage schnell zur Kostenfalle werden. Beschädigungen der Dachfläche bei der Montage, keine sturmsichere Befestigung der Elemente, fehlerhaft montierte Eindeckrahmen und unfachmännische Durchführungen von Leitungen durch die Unterspannbahn, Wärmedämmung und Dampfsperre sind die häufigsten Fehlerquellen.
Wer diese zuverlässig ausschließen will, sollte die Montage der Solaranlage ausschließlich dem Dachdecker-Fachbetrieb überlassen. Er wird den Bauherren auch auf zusätzliche Maßnahmen hinweisen, die im Rahmen der Solaranlagenmontage notwendig werden könnten. So etwa die entsprechende Optimierung eines bestehenden Schneefangsystems, denn auf den glatten Modulflächen kann der Schnee schneller abrutschen.
Wer sich nun mit Beginn des Frühlings mit umweltfreundlicher Solartechnik beschäftigt, findet die richtigen Adressen kompetenter Ansprechpartner im Internet unter www.dachdecker.net und bei seiner örtlichen Dachdecker-Innung.

Das Dachdeckerhandwerk bietet ungewöhnlich viele Karrieremöglichkeiten. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die sich für Gymnasium und Abitur entscheiden, steigt seit Jahren permanent an. Zu verlockend sind die Chancen auf eine berufliche Laufbahn z. B. in der Informatikbranche, im Management eines Unternehmens oder auf ein Studium.
Dass es aber gerade auch im Handwerk ausgezeichnete Möglichkeiten für eine optimale Ausbildung mit anschlie-ßender „Zukunftssicherung“ gibt, wird leider oft verges-sen. „Besonders im Dachdeckerhandwerk werden für viele Auszubildende die Grundsteine für eine steile Karriere ge-legt“, weiß der Sprecher des Landesinnungsverbandes der Bayerischen Dachdecker zu berichten. So kann die Karriere, die als Dachdeckerlehrling begann und als Dachdec-kergeselle weiterging, mit einem Fachhochschulstudium oder einem Studium der Betriebswirtschaft ihre Fortführung finden. Und die Statistik beweist: Handwerksmeister – auch ohne Abitur – haben oft eine kürzere Studienzeit als Abiturienten ohne weitere Ausbildung. Denn die Mei-ster verfügen über eine enorme Praxiserfahrung.
Vielen ist gar nicht bewusst, dass sich gerade das Dachdeckerhandwerk bereits seit rund 40 Jahren – seit der ersten Energiekrise 1973 – als eine der ersten Branchen intensiv mit zukunftsorientierten Themen wie Energieeinsparung und Solartechnik beschäftigt. Auch wer nicht den Weg zum Studium einschlägt, hat mit einer Ausbildung als Dachdecker gute Zukunftsperspektiven. So sind „Energieberater im Handwerk“ gefragte Spezialisten auf Gebieten, die in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewin-nen werden: Dem Energiesparen und der intelligenten Nutzung des vorhandenen Energiepotenzials, darunter eben auch die Solarenergie.
Aber auch der Dachdecker, der seine weitere Ausbildung mit der Meisterschule abschließt, kann beruhigt nach vorne schauen. Mit dem „Großen Befähigungsnachweis“ in der Tasche kann er seinen eigenen Betrieb gründen oder einen in der Branche bereits etablierten Betrieb übernehmen. Dabei ist schon jetzt sicher: Mit dem Fachkräftemangel von heute steigen die Karrierechancen für die Meister von morgen. Und selbst wenn kein eigener Betrieb gegründet wird: Deutsche Dachdecker gehören weltweit zu den gefragten Spezialisten für die gesamte Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik.
Wer die notwendige Qualifikation zur Ausbildung zum Dachdecker – oder auch zur Dachdeckerin – mitbringt, sollte sich unbedingt bewerben. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze übersteigt derzeit die Zahl der Bewerber bei Weitem. Adressen von guten Dachdeckerbetrieben gibt es bei der örtlichen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dachdecker.net.
Und noch mehr Informationen zum Beruf und den Karriere-Chancen sind unter:
www.DachdeckerDeinBeruf.de zu finden.
Info und Neues vom Zentralverband des
Deutschen Dachdeckerhandwerks
Ankündigung:
Die Waldkirchener Meistertage sind vom 19. bis 21. Januar 2012
Dach + Holz, Stuttgart
31. Januar bis 3. Februar 2012
31. Januar bis 3. Februar 2012
Die 10. Dachmesse unserer Innung findet vom 10. bis 12. Februar 2012 unter dem Motto
„Das Dach – Dein Rettungs-
schirm !“ statt!
schirm !“ statt!
Der diesjährige Landes-
verbandstag ist vom 22. bis 24. Juni 2012 in Aschaffenburg-Bürgstadt
verbandstag ist vom 22. bis 24. Juni 2012 in Aschaffenburg-Bürgstadt
Veranstaltungen:
So war der Landes-verbandstag 2011 in Mittenwald.











